Die Pläne des neuen Verwaltungsdirektors

Veröffentlicht: Juli 23, 2012 in Uncategorized

Bericht vom Treffen des Bündnisses für Krankenhäuser mit dem neuen Verwaltungsdirektor Jürgen Richter, am 19.07.2012 im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Am 19.7.2012 fand auf Anregung des Bündnisses für Krankenhäuser ein Treffen mit dem neuen Verwaltungsdirektor Herrn Richter statt, bei dem auch weitere Krankenhausmitarbeiter anwesend waren.

Ziel des Treffens war ein gegenseitiges Bekanntmachen sowie vor allem ein Informationsaustausch. Denn viele der Bündnismitglieder und die meisten Krankenhausmitarbeiter wurden in den letzten Wochen nur unzureichend über die aktuellen Pläne der neuen Klinikdirektion informiert, mussten die sie betreffenden Pläne gar aus der Tagespresse entnehmen, insbesondere einem Artikel aus den Dresdner Neusten Nachrichten vom 16.07.2012. Den Rest des Beitrags lesen »

Was kommt nun?

Veröffentlicht: Juni 18, 2012 in Uncategorized

Am 11. Juni stellte sich der neue Verwaltungsdirektor Herr Richter den Beschäftigten des Krankenhauses Dresden Neustadt vor. Die ganze Veranstaltung dauerte nur eine halbe Stunde. Der Saal war sehr voll – das Interesse der Beschäftigten an der Zukunft des Krankenhauses also sehr stark. Den Rest des Beitrags lesen »


Wie kommt die Stadt Dresden eigentlich dazu, Herrn Jürgen Richter als neuen Verwaltungsdirektor für die beiden Krankenhäuser einzusetzen?

Es gab weder ein Ausschreibungsverfahren, noch konnte die freie Stelle sich in der Kürze der Zeit nach der überraschenden Beurlaubung der bisherigen Direktoren herumgesprochen haben. Hat sich die Stadt bereits im Vorfeld nach einem ordentlichen Privatisierer umgesehen? Vielleicht sogar schon 2011, als die GmbH-Gründung fast schon feststand? Oder gab es vielleicht einen Tipp der Beratungsfirma BAB, die das Gutachten über die Krankenhäuser erstellt hatte und ihren Hauptsitz in Bremen hat, wo Herr Richter letztes Jahr auf eigenen Wunsch seine Position als kaufmännischer Geschäftsführer der Gesundheit Nord gGmbH aufgegeben hatte? Das sind natürlich nur Möglichkeiten, für die jegliche Beweise fehlen.

Fakt ist: wen sich die Stadt Dresden hier als vorübergehenden Verwaltungsdirektor bestellt hat, das ist ein Betriebswirtschaftler, der das Gesundheitswesen nur unter einem Gesichtspunkt versteht: so viel Geld wie möglich herauszuholen – auf Kosten der Beschäftigten und der PatientInnen. Das kann nicht das Ziel unseres Bürgerentscheides gewesen sein.

Hier einige Fakten zu Jürgen Richter: Den Rest des Beitrags lesen »


Das Gutachten der Firma BAB wurde bisher ziemlich geheim gehandelt. Nur ausgewählte Kreise erhielten vollen Einblick bzw. wurden in einer Präsentation der Beratungsfirma informiert. Mittlerweile ist es uns gelungen, Einsicht in das Gutachten zu nehmen. Deshalb wollen wir jetzt hier einige uns wichtig erscheinende Inhalte darstellen. Den Rest des Beitrags lesen »


Am 25.4. wurde das von der Firma BAB für 150.000€ erstellte Gutachten vor einem ausgewählten Personenkreis präsentiert. Anwesend waren Vertreter der Stadtratsfraktionen, der Personalräte und der Gewerkschaft ver.di. Bereits zwei Wochen vorher hatten die Personalräte und Mitglieder des Betriebsausschusses Krankenhäuser jeweils vertraulich ein Exemplar erhalten. Doch bis jetzt wird mit dem Dokument umgegangen, als ob es gefährlich wäre, wenn normale Beschäftigte im Krankenhaus oder Bürgerinnen und Bürger volle Einsicht erhielten.

Wir sagen: das Gutachten ist mit 150.000 € Steuergeldern von den DresdnerInnen bezahlt und soll bitteschön auch öffentlich einsehbar sein.
Der Bürgerentscheid hat bewiesen, dass die DresdnerInnen die Krankenhäuser als ihre Einrichtungen ansehen und sie weiterhin in öffentlicher Hand wissen wollen. Dazu gehört auch, dass sie Bescheid wissen dürfen, wo demnächst gespart werden soll.

Wir wollen wissen, wie z.B. die CDU ihren Antrag an den Stadtrat begründet, wenn sie drastische Einsparungen bei Personalstellen und Bezahlung fordert.

Wir wollen wissen, welche konkreten Vorschläge zur Sanierung der Häuser vom Institut BAB gemacht werden, welches eigentlich als gewerkschaftsnahes Institut gilt, das durchaus auch ver.di-Tagungen moderiert und Personalratsschulungen durchführt.

Wir sagen: wir haben nicht für den Erhalt der Eigenbetriebe gekämpft, wenn dort jetzt die gleichen Einsparungen auf Kosten von Patientinnen und Patienten durchgeführt werden, wie sie auch für die GmbH geplant waren.

Wir werden uns auch weiterhin gegen jede Form von Outsourcing, Tarifflucht,Stellenabbau und Leistungseinschränkungen einsetzen.

Wenn uns das Gutachten vorliegt, werden wir hier selbstverständlich eine kritische Analyse veröffentlichen.

Artikel in der Jungen Welt vom 31.1.

Veröffentlicht: Januar 31, 2012 in Uncategorized

http://www.jungewelt.de/2012/01-31/035.php?sstr=dresden

Sieg!!!

Veröffentlicht: Januar 30, 2012 in Uncategorized

84,2 % = 134.521  JA-Stimmen!

(Helma Orosz hatte zur OB-Wahl nur 89.805 Stimmen…)

FDP, CDU und Grüne nur 15,8 %!

Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, an alle Wählerinnen und Wähler.
Wir alle haben das gemeinsam geschafft. Wir alle waren super!

Dieses Ergebnis wird bundesweite Ausstrahlung haben gegen die herrschende Politik, die sich immer weiter aus der Verantwortung für die öffentliche Daseinsvorsorge zurückzieht und aus allem Gewinne ziehen will.

Unser Beispiel wird vielen anderen Beschäftigten in Krankenhäusern Mut machen, sich für ihre Interessen und die der Patientinnen und Patienten einzusetzen.

In diesem Sinne: Auf weitere Erfolge für uns im Jahr 2012.

Und übrigens: Nazis stoppen am 13. und 18. Februar! http://dresden-nazifrei.com